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Ankün­di­gung Film­vor­füh­rung und Dis­kus­sion: „White Cha­rity“, Schwarz­sein und Weiß­sein auf Spen­den­pla­ka­ten (14.06.2012)

Film­schau mit anschlie­ßen­der offe­ner Frage– und Dis­kus­si­ons­runde mit Timo Kie­sel, einem der Auto­ren des Films
Don­ners­tag, 14. Juni, 19:30 Uhr Ort: Völ­ker­kun­de­mu­seum Hei­del­berg (Haupt­straße 235)
Ein­tritt frei

Ein wenig von unse­rem Über­fluss der Indus­trie­län­der abge­ben an die, die in Not leben? Spen­den für die schwar­zen Kin­der, die uns so direkt von den Pla­ka­ten anse­hen und ins Herz tref­fen? Wir haben die Qual der Wahl zwi­schen den vie­len Orga­ni­sa­tio­nen, die um unsere Spen­den buh­len. Doch diese Pla­kate bil­den Kli­schees ab von ewig armen und kri­sen­ge­schüt­tel­ten Län­dern und von schwar­zen Men­schen, die Hilfe nötig haben, von uns, von Wei­ßen, deren Gesell­schaf­ten schein­bar fort­schritt­li­cher sind als ihre.

Sol­che Bil­der ent­spre­chen kaum den Gege­ben­hei­ten vor Ort – weder der Lebens­si­tua­tion der meis­ten schwar­zen Men­schen, noch der in den Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen und ihrer Arbeit. Statt­des­sen set­zen sie die Vor­stel­lung vom wei­ßen Hel­fer und dem schwar­zen Opfer fort, das sich nur durch unsere Hilfe ent­wi­ckeln oder selbst hel­fen kann. Diese Dis­kre­pan­zen wer­den in dem Doku­men­tar­film „White Cha­rity“ the­ma­ti­siert. Der Film stellt Fra­gen an uns und hin­ter­fragt schwarzweiss-Vorstellungen in der deut­schen Gesell­schaft, die ein wich­ti­ger Teil der welt­wei­ten Ent­wick­lungsin­dus­trie sind.

Eine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­tion in Koope­ra­tion mit dem fes­ti­val contre le racisme und im Rah­men der Afrikatage

Zur Web­site des Film­pro­jek­tes: www.whitecharity.de