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Work­shop: Schwar­zes Leid und Weiße Hilfe (11.06.2012)

Mon­tag 11.Juni 2012, 16–19 Uhr Ort: Neu Uni, Hör­saal 4a

In der Ent­wick­lungszu­sam­men­ar­beit kur­sie­ren häu­fig Vor­stel­lun­gen, die an kolo­niale Denk­mus­ter anschlie­ßen. Spen­den­kam­pa­gnen nut­zen Bil­der, die Men­schen des glo­ba­len Südens als hilfs­be­dürf­tige, hand­lungs­un­fä­hige Sub­jekte insze­nie­ren. Dem­ge­gen­über steht der Weiße Spen­der, der mit sei­nem Wis­sen und sei­ner Tech­nik hel­fen und han­deln kann. Anhand von Spen­den­auf­ru­fen und Wer­be­ma­te­ria­lien gro­ßer NGOs möch­ten wir gemein­sam erar­bei­ten, wel­che Denk­mus­ter und Bot­schaf­ten sich hin­ter sol­chen Bil­dern ver­ber­gen. Ziel ist es, den Teil­neh­me­rIn­nen eine kri­ti­sche Per­spek­tive auf die Bild­spra­che der Spen­den­wer­bung zu ver­mit­teln, die uns im All­tag stän­dig begeg­net und unser Den­ken und Han­deln (unbe­wusst) beeinflusst.

Der Work­shop rich­tet sich an Stu­die­rende und andere Per­so­nen, die Inter­esse an The­men der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit haben oder sich in die­sem Feld enga­gie­ren möch­ten. Vor­kennt­nisse sind nicht erfor­der­lich. Die Teil­neh­mer­zahl ist auf 15 begrenzt – Anmel­dun­gen wer­den per Email über schwarzweiss-hd@gmx ent­ge­gen genommen.